• So. Jan 29th, 2023

Kriegsgebiet

Unabhängige Nachrichten

LVR: Ukraine verliert in vier Tagen 1.500 Kämpfer durch Verwundung

Am Frontabschnitt der Volksmiliz der LVR haben die ukrainischen Verluste an Verwundeten in vier vergangenen Tagen etwa 1.500 Kämpfer betragen. Dies berichtete der Militärexperte und Oberstleutnant der LVR a. D. Andrei Marotschko der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Unter Verweis auf eigene Quellen sagte er:

„Nach den von ukrainischen Militärärzten erhaltenen Informationen überlebt nur etwa einer von drei verwundeten Kämpfern.“

Der Großteil der ukrainischen Verwundeten sterbe unter anderem wegen verspäteter Behandlung, Blutverlust oder mangelnder Hygiene, so Marotschko.

Medienbericht: Deutsche Rüstungsindustrie ist bereit, der Ukraine bis zu 100 Kampfpanzer zu übergeben

Die deutsche Rüstungsindustrie könne in diesem Jahr über 100 deutsche Leopard-1- und Leopard-2-Kampfpanzer sowie britische Challenger-1-Kampfpanzer aufarbeiten und der Ukraine übergeben. Dies berichtet die Zeitung Handelsblatt am Donnerstag unter Berufung auf Branchenkreisen. Damit müsste die Bundeswehr keine Panzer aus dem eigenen „knappen Bestand“ abgeben. Doch muss dem noch von der Bundesregierung zugestimmt werden. Der Rheinmetall-Konzern könne britische Panzer vom Typ Challenger 1 von Oman kaufen und aufrüsten. Neben dem Challenger bietet Rheinmetall die Lieferung von Leopard 1 und Leopard 2 an. Vom älteren Leopard 1 könne der Konzern in diesem Jahr 20 Kampfpanzer neu ausrüsten und abgeben, weitere 80 Kampfpanzer sollen innerhalb von 20 Monaten folgen.

CNN: Pentagon gelingt kein Ja zu deutschen Panzerlieferungen

Der Pentagonchef Lloyd Austin hat vom neuen Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius keine Zusicherung für die Lieferung deutscher Kampfpanzer an die Ukraine erhalten. Dies meldete CNN unter Verweis auf US-amerikanische Regierungsquellen.

Im Vorfeld eines für heutigen Freitag anberaumten Treffens der NATO-Verteidigungsminister sei die Frage nach deutschen Kampfpanzerlieferungen weiter ungeklärt, und es wäre „verwunderlich“, wenn Deutschland seine Position trotz US-amerikanischer Bemühungen noch ändern würde, so die Meldung.

Die deutsche Ankündigung, Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 Kiew nur im Falle einer analogen US-amerikanischen Lieferung von Abrams-Kampfpanzern zur Verfügung zu stellen, sorge in US-Regierungskreisen für Unmut. CNN zitierte diesbezüglich einen Mitarbeiter der US-Regierung über die deutsche Regierung:

„Es ist dumm. Sie denken wohl, dass es das Gleiche ist, doch es ist nicht so. Sie scheinen den Unterschied nicht zu verstehen.“

Quellen: R T und Telegram

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert