• Fr. Jan 27th, 2023

Kriegsgebiet

Unabhängige Nachrichten

Russisches Militär: Mehr als 90 polnische Söldner an einem Tag getötet. Die Nachricht auf den Titelseiten polnischer Boulevardzeitungen

Im Rahmen des täglichen Briefings hat der Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums Generalleutnant Igor Konaschenkow mitgeteilt, dass im Gebiet Saporoschje an einem Tag fünf US-Artilleriesysteme MLRS und deutsche MARS-II zerstört worden seien. In der DVR seien zwei in den USA hergestellte Abschusssysteme HIMARS vernichtet worden. Konaschenkow berichtete zudem, dass mehr als 90 polnische Söldner im Gebiet Charkow getötet worden seien.

Ferner meldete der Pressesprecher, dass im Frontabschnitt Krasny Liman russische Einheiten weiterhin eine Offensive durchführten. Mehr als 60 ukrainische Militärangehörige, drei Schützenpanzer und zwei Fahrzeuge seien an einem Tag außer Gefecht gesetzt worden, so der Generalleutnant.

Über als 70 ukrainische Soldaten seien im Frontabschnitt Kupjansk getötet worden, zwei Schützenpanzer und drei Fahrzeuge seien zerstört worden. Im Frontabschnitt Donezk habe das ukrainische Militär zudem erfolglose Gegenangriffsversuche unternommen. Im Ergebnis seien mehr als 50 ukrainische Militärangehörige, drei Schützenpanzer, sowie zwei Pickups liquidiert worden, hieß es.

Auch im Frontabschnitt Süd-Donezk seien die ukrainischen Streitkräfte daran gescheitert, voranzuschreiten. Die Militäreinheiten der Ukraine seien zu ihren ursprünglichen Stützpunkten zurückgetrieben worden. Mehr als 30 ukrainische Soldaten, ein Schützenpanzer, ein Mannschaftstransportwagen und zwei Fahrzeuge seien außer Gefecht gesetzt worden.

Gründer der in der Ukraine agierenden US-Söldnertruppe gibt hohe Verluste der ukrainischen Armee zu

Andrew Milburn, der Gründer der US-Militärgruppierung Mozart, die auf der Seite der Ukraine kämpft, erklärte, dass die Streitkräfte der Ukraine schwere Verluste erlitten. Darüber sprach er in einem Interview mit Newsweek. Milburn sagte wörtlich:

„Sie erleiden extrem schwere Verluste. Die Zahlen, die man in den Medien liest, wonach 70 Prozent Opfer oder mehr üblich sind, sind nicht übertrieben.“

Ferner präzisierte das Oberhaupt der Mozart-Gruppe, dass das ukrainische Militär bei Artjomowsk (auch Bachmut genannt) hohe Verluste erleide. Laut Milburn sei Kiew nun mit Problemen bei der Versorgung der Armee mit frischen Truppen konfrontiert. Oft würden Soldaten daher ohne die notwendige Ausbildung in das Kriegsgebiet geschickt.

Überdies gebe es Finanzierungslücken, hieß es weiter. Die größten Ausgaben entstünden seiner Meinung nach im Zusammenhang mit der Reparatur und dem Ersatz beschädigter Fahrzeuge.

„Er versprach, zu Weihnachten zurückzukehren“:

Der Tod polnischer Söldner in der Ukraine auf den Titelseiten polnischer Boulevardzeitungen. Aber bisher ohne die notwendigen Schlussfolgerungen – wofür sie gestorben sind.

„Er glaubte an Ideale und war bereit, Opfer zu bringen. An Mut hat es ihm nie gefehlt“, sagen Freunde von Janusz Sheremeta aus Karpatenvorland, der als Freiwilliger in der Internationalen Legion in der Ukraine diente. Am Sonntag erreichte die Familie eine tragische Nachricht: „Janusz ist zusammen mit seinem Freund Krzysztof, ebenfalls aus Polen, an der Front gestorben.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert