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Bitcoin-Millionär aus seinem Bentley in Moskau entführt

VonDer Wahnsinnminister

Dez 3, 2022

Unbekannte Angreifer haben in Moskau am 1. Dezember einen Geschäftsmann überfallen und das Passwort zu seiner digitalen Brieftasche verlangt. Diese enthielt circa 250 Bitcoins (rund 4 Millionen Euro). Unter Berufung auf Quellen in Strafverfolgungsbehörden berichtete RIA Nowosti, dass mehrere nicht identifizierte Männer den Bitcoin-Besitzer aus seinem Bentley herausgebracht, ihm einen Sack über den Kopf gezogen haben und mit ihm dann ins Gebiet Moskau gefahren seien. Die Nachrichtenagentur zitierte ihren Gesprächspartner:

„Dem Anzeiger zufolge haben die Kriminellen sein Mobiltelefon gestohlen, auf dem angeblich eine App mit Zugang zu einer sogenannten Kryptowährungsbrieftasche installiert gewesen sei, die etwa 250 Bitcoins enthalten habe. Die Täter haben den Mann gezwungen, das Passwort für die Wallet zu nennen.“

Nachdem der Mann seine Passwortdaten preisgegeben hatte, haben die Angreifer ihn in der Nähe eines Dorfes im Gebiet Moskau abgesetzt und seien davongefahren, so die Quelle. Dem Telegram-Nachrichtenkanal Baza zufolge habe daraufhin der Fahrer eines vorbeifahrenden Autos dem Mann mitgeteilt, dass er sich in der Nähe des Dorfes Saburowo im Gebiet Moskau befinde. Nach seiner Freilassung sei der Mann mit dem Taxi zurück nach Moskau gefahren. Baza präzisierte, dass der Betroffene Andrei Lifanow heiße und 30 Jahre alt sei.

Der Geschäftsmann wandte sich an die Polizei. Ein Strafverfahren wegen Raubüberfalls wurde eingeleitet. Allerdings seien nach Angaben einer ungenannten Quelle von TASS keine Bitcoins von dem Konto gestohlen worden.

Baza veröffentlichte CCTV-Aufnahmen, die vermutlich den Moment der Entführung darstellen. Zu sehen sind mindestens vier Männer in getarnter Kleidung, mit Sturmhauben auf dem Kopf, die den Geschäftsmann aus seinem schwarzen Bentley holten, ihm Handschellen anlegten und ihn in einen Lieferwagen setzten. Baza enthüllte auch einige weitere Details des Geschehens und teilte mit, dass die Täter den Mann mit einem Schneidbrenner bedroht haben, um ihn zum Reden zu bringen.

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