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Verteidigungsminister: Türkei wird niemals Bildung eines „Terrorkorridors“ an ihrer Grenze zulassen

VonDer Kriegsminister

Dez 2, 2022

Die Türkei werde niemals die Bildung eines „Terrorkorridors“ an ihrer Grenze zulassen, teilte der Verteidigungsminister des Landes Hulusi Akar am Freitag mit und bezog sich dabei auf kurdische Gruppen wie die PKK bzw. deren syrischen Ableger YPG. Akar erklärte:

„Wir werden in keiner Weise die Bildung eines Terrorkorridors oder die Aktivitäten von Terroristen an der Südgrenze der Türkei zulassen.“

In der laufenden Militäroperation der Türkei gegen die „Terrorgruppe PKK/YPG“ seien bislang insgesamt 491 Terroristen „neutralisiert“ worden, gab er bekannt und fügte hinzu, dass nur die Terrororganisationen Ziel der Operation seien.

Nach den türkischen Zusicherungen, dass eine Bodenoffensive gegen die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) in Nordsyrien bald beginnen könnte, haben Berichten zufolge die protürkischen islamistischen Gruppierungen wie die Ankara-treue „Syrische Nationale Armee“ (SNA) bereits ihre Vorbereitungen zur Teilnahme an der bevorstehenden Invasion fortgesetzt.

Obwohl seit über einer Woche eine Bodenoperation geplant ist, macht Ankara seine Drohungen aufgrund des internationalen Drucks Russlands, Irans und der USA noch nicht wahr.

Akar forderte alle Gesprächspartner auf, ihre Verbindungen zu den „Terroristen“ abzubrechen und diese nicht zu unterstützen. Er betonte, die Türkei respektiere die territoriale Integrität und die souveränen Rechte des Irak und Syriens. Ankara wirft den USA vor, die YPG zu unterstützen. Genau diese Gruppe wurde auch für den jüngsten Terroranschlag in Istanbul verantwortlich gemacht.

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