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„Digitale Rupie“: Indien schließt sich Globalisten-Kampf gegen Bargeld an

VonDer Wahrheitsminister

Nov 30, 2022

Nicht nur in Europa greift der Globalisten-Plan, das Bargeld immer unattraktiver zu machen und schleichend durch digitale Zentralbank-Währungen zu ersetzen, immer weiter um sich. Auch die indische Zentralbank startet nun ein Pilotprojekt: die “digitale Rupie”. Ab Donnerstag wird das System in vier Städten, darunter die Hauptstadt Neu-Delhi und die Finanzmetropole Bombay, getestet. Als Partner fungieren vier indische Banken. Auch in Europa wird – im Wechselspiel von Weltwirtschaftsforum (WEF) und EZB – das Zentralbank-Digitalgeld (CBDC) forciert.

Wieder mal QR-Codes im Mittelpunkt

Bewährt sich das System, sollen in der Folge immer mehr Banken und Städten im 1,4-Milliarden-Menschen-Staat dazukommen. In der Pilotphase will man die Robustheit der Erschaffung und Verteilung der “digitalen Rupie” in Echtzeit im Einzelhandel ausprobieren. Sprich: Man nutzt die digital-affinen Großstädter als Konsumenten-Versuchskaninchen. Die Bürger sollen ihre Zahlungen mit einer auf dem Handy oder einem anderen Gerät gespeicherten digitalen Geldbörse bezahlen können. Der Austausch des virtuellen Geldes mit dem Händler soll einmal mehr über QR-Codes geschehen.

Dass sich Indien auf diese Schiene wagt, ist einigermaßen kühn. Endete doch die letzte große geldpolitische Maßnahme im Land in einem Fiasko. Im November 2016 verbot die Regierung über Nacht die zwei größten Scheine über 500 bzw. 1.000 Rupien (5,92 bzw. 11,85 Euro). Dadurch verlor 86 Prozent des Bargelds im Land die Gültigkeit. Der erhoffte Schlag gegen Geldwäsche und kriminelle Banden scheiterte, dafür stockte die Wirtschaft zeitweise und gerade die auf Bargeld angewiesene, oft ohnehin bereits bettelarme Landbevölkerung war in Nöten. Später ruderte man zurück und führte den 500-Rupien-Schein wieder ein, dazu kam ein neuer 2.000-Rupien-Schein.

Kleine indische Händler verloren ihre Lebensgrundlage, die Schattenwirtschaft verschob weiter Schwarzgeld – Wochenblick berichtete:

Schleichend in Richtung Bargeld-Verbot

Beim heimischen Staatsfunk wird auf mögliche Problematiken nicht eingegangen, die Rede ist von “Merkmalen von physischem Geld wie Vertrauen, Sicherheit und eine Endgültigkeit bei der Einigung.” Dabei ist der Übergang ins digitale Zentralbank-Geld das Ende der Freiheit der Bürger. Ist dem Bargeld erst der Garaus gemacht, kann man etwa Dissidenten problemlos durch eine Kontosperren ausschalten. Bei einem immer wahrscheinlicheren Blackout könnten die Menschen mit dem Digital-Geld nach wenigen Stunden gar keine Transaktionen mehr tätigen.

Dass die Sorge einer Kontrolle seitens des Systems nicht weit hergeholt ist, wird etwa im Bezug auf den digitalen Euro ständig dementiert. Geht es um den chinesischen E-Yuan, schrillen bei denselben Beobachtern dann aber plötzlich die Alarmglocken. Auch die Beteuerungen, wonach das Digitalgeld das Bargeld nur ergänzt, sind wenig glaubwürdig. So zielen die Schweden mit ihrer “E-Krone” tatsächlich auf eine Ersetzung des Bargeldes ab – und die Ukraine stellte beim WEF-Gipfel im Mai ein Video vor, in dem man erklärte, noch vor 2030 das Bargeld gänzlich abschaffen zu wollen.

“Wirtschaft” als neues Blender-Argument

In der Eurozone soll es spätestens bis 2026 so weit sein, dass der digitale Euro flächendeckend einsatzbereit ist. Forciert wird er etwa von EZB-Chefin Christine Lagarde, die auch WEF-Stiftungsrätin ist; beim jüngsten Jahrestreffen der Globalisten-Denkfabrik waren digitales Zentralbank-Geld ein Kernthema. In den letzten Wochen nahm das Trommeln für das EZB-Prestigeprojekt immer weiter zu. Zuletzt versuchte auch der deutsche Finanzminister Christian Lindner (FDP) den Bürgern üppig Honig ums Maul zu schmieren, indem er eine vermeintliche Ankurbelung der Wirtschaft in Aussicht stellte.

Ein offizielles Verbot des Bargelds ist bei reger Verbreitung des Digital-Euros übrigens gar nicht nötig – man müsste bare Zahlungen nur so unattraktiv wie möglich machen. Denkbar wäre alles von Strafgebühren bei Barzahlung bis hin zur schlichten Unmöglichkeit, in vielen Läden damit zu bezahlen. In Belgien gilt seit Anfang August eine Verpflichtung für jedes noch so kleine Geschäft, eine Kartenzahlung zu ermöglichen. Ein Gegen-Gesetzesentwurf, der dies auch für Bargeld vorsehen würde, ist im vom WEF-“Junge Weltführer” Alexander de Croo regierten Land seit gefühlten Ewigkeiten hingegen in der Warteschleife…

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