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Clinton-Netzwerk rief zu Werbeboykott auf Twitter auf

Ein linkes Projekt, das einem Clinton-nahen Netzwerk angehört, hat sich dem Ziel verschrieben, durch direkte Einflussnahme auf Top-Anzeigenkunden des Kurznachrichtendienstes Twitter einen faktischen Werbeboykott durchzusetzen – um so der Absicht des neuen Inhabers Elon Musk entgegenzuwirken, Twitter wieder zur Redefreiheit zurückzuführen.

Welche Schockwellen die Übernahme von Twitter durch Elon Musk in den linken Propagandazentren ausgelöst, zeigt sich inzwischen jeden Tag: Berichte über Entlassungen von Mitarbeitern und finanziellen Schwierigkeiten des Konzerns werden mal hämisch, mal mit heuchlerischer Besorgnis von linken Politikern und Journalisten kommentiert.

Twitter wird von diesen Leuten als exklusiver Tummelplatz betrachtet, wo sie ungestört ihre absurde Ideologie propagieren und Hetzjagden auf Andersdenkende veranstalten können. Musks Ankündigung, die Meinungsfreiheit auf der Plattform wiederherzustellen, sorgt in dieser Blase für helles Entsetzen. Der lächerliche Vorwurf, Musk gefährde die Meinungsfreiheit, indem er sie auch Nicht-Linken einräumt, scheint eine länderübergreifende Sprachregelung zu sein.

Einflussnahme über “Onward Together”

Dieser Unsinn wird nämlich nur in Deutschland verbreitet, sondern auch von einflussreichen linken Gruppen in den USA. Dazu gehört beispielsweise das Projekt „Accountable Tech“, das über mehrere Verflechtungen mit der Beratungsfirma Arabella Advisors und dadurch wiederum mit der von Hillary Clinton nach ihrer gescheiterten Präsidentschaftskandidatur 2016 gegründeten gemeinnützigen Organisation Onward Together verbunden ist.

Nach der Twitter-Übernahme durch Musk, schrieb Accountable Tech, gemeinsam mit 25 anderen linken und linksliberalen Gruppen, einen Brief an Top-Werbekunden von Twitter, um Druck auf die Unternehmen auszuüben. In dem Schreiben heißt es, Musk Übernahme werde Twitter weiter „vergiften“ und die öffentliche Sicherheit direkt bedrohen.

“Kein Aushängeschild für gesunde soziale Medien”

Twitter habe „einen übergroßen Einfluss auf die Gestaltung des öffentlichen Diskurses und der branchenweiten Plattform-Governance-Standards“, heißt es weiter. „Obwohl das Unternehmen kaum ein Aushängeschild für gesunde soziale Medien ist, hat es in den letzten Jahren begrüßenswerte Schritte unternommen, um systemische Risiken zu mindern, und damit den Druck auf Unternehmen wie Facebook und YouTube erhöht, diesem Beispiel zu folgen“, behaupteten die Unterzeichner.

Zudem unterstellen sie, ganz im Sinne der Denkmuster ihrer US-demokratischen Hintermänner: „Musk beabsichtigt, diese Sicherheitsvorkehrungen auszuhebeln und Extremisten, die mit Desinformation, Hass und Belästigung handeln, ein Sprachrohr zu geben. Unter dem Deckmantel der “freien Meinungsäußerung” wird seine Vision marginalisierte Gemeinschaften zum Schweigen bringen und gefährden und das ausfransende Gewebe der Demokratie zerreißen.“

Fernhaltung und Meinung gefordert

Wie Brandstifter, die nach der Feuerwehr rufen, beklagen nun ausgerechnet jene, die selbst maßgeblich dafür gesorgt haben, dass Twitter zu einem „vergifteten“ Ort geworden ist, die Folgen ihres eigenen Tuns, indem sie Musk die Schuld dafür geben.

Von den Werbekunden fordern sie die Verpflichtung, Konten von Politikern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die wegen angeblich „ungeheuerlicher Verstöße” von Twitter entfernt worden seien, weiterhin fernzuhalten, eine „algorithmische Rechenschaftspflicht” zu gewährleisten und ihr „Engagement für Forschungstransparenz und den Zugang von Forschern fortzusetzen – oder ihr Geschäft aufzugeben!

Linke Offensive

Der Brief ist Teil einer umfassenden linken Offensive gegen Musk, die Unternehmen zwingen will, ihre Werbung auf Twitter mit Forderungen nach der Einhaltung linker Vorgaben zu verbinden und dadurch Druck auf Musk auszuüben, Personen, die den linken Gruppen nicht genehm sind, den Zugang zu verwehren.

Damit ist natürlich vor allem der seit gestern wieder auf Twitter “reaktivierte” Donald Trump gemeint, aber auch andere Politiker, Journalisten und Aktivisten, die die links-woke Ideologie bekämpfen.

“Aus dem Herzen der Linken entstanden”

Scott Walter, Präsident des Capital Research Center, warnt denn auch: „Diese Gruppen sind die fleischgewordene Abschaffung der Kultur und vermischen linke Lobbyarbeit mit der Politik der Demokratischen Partei.“

Accountable Tech sei „aus dem Herzen der Linken“ entstanden und dann „an Hillary Clintons Imperium bei Onward Together weitergegeben“ worden. „Amerikaner aller politischen Richtungen sollten um ihre Freiheit fürchten, wenn diese Tarnorganisationen und ihre milliardenschweren Unterstützer Twitter unter Druck setzen können“, sagte er weiter. Dies gilt jedoch nicht nur für Amerikaner.

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