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Konaschenkow: Deutsche MARS-II-Startrampe im Gebiet Nikolajew zerstört

Russland meldet Zerstörung einer deutschen MARS-II-Startrampe im Gebiet Nikolajew

Das russische Verteidigungsministerium hat über weitere Angriffe auf ukrainische Ziele berichtet. Wie der Behördensprecher Generalleutnant Igor Konaschenkow während seines Briefings am Sonntag bekannt gab, seien ein Kommunikationszentrum im Gebiet Cherson, ein Munitionslager im Gebiet Charkow, 68 Artillerie-Einheiten sowie Personal und Technik an 189 Orten getroffen worden. In der Nähe der Stadt Otschakow im Gebiet Nikolajew habe die russische Armee ein Ausbildungszentrum der ukrainischen Streitkräfte angegriffen.

Ferner berichtete Konaschenkow über mehrere zerstörte westliche Waffen. So sei in der Nähe von Schewtschenkowka im Gebiet Cherson eine Batterie von US-Haubitzen des Typs M777 getroffen worden. In der Nähe der Stadt Saporoschje seien zwei HIMARS-Startrampen außer Gefecht gesetzt worden. In der Nähe der Ortschaft Meschkowo-Pogorelowo im Gebiet Nikolajew habe die russische Armee zudem eine deutsche MARS-II-Startrampe und ein Lager mit Raketen und Munition zerstört. Und nahe der Ortschaft Nikolajewka in der Volksrepublik Donezk habe der Gegner eine US-Radaranlage vom Typ AN/TPQ-37 verloren.

Der Militärsprecher meldete zudem den Abschuss von drei ukrainischen Mi-8-Hubschraubern im Gebiet Cherson und in der Volksrepublik Donezk sowie eines ukrainischen SU-25-Kampfflugzeuges ebenfalls in der Volksrepublik Donezk. Die russische Flugabwehr habe am vergangenen Tag zehn ukrainische Drohnen, sechs Antiradarraketen vom Typ HARM, 32 HIMARS-Geschosse und ein Olcha-Geschoss abgefangen.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums habe die Ukraine somit seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar insgesamt 328 Flugzeuge, 167 Hubschrauber, 2.380 Drohnen, 384 Flugabwehrraketensysteme, 6.192 Panzer und andere Panzerfahrzeuge, 879 Mehrfachraketenwerfer sowie 3.537 Geschütze und Mörser verloren.

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