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Den dritten Tag in Folge: Raketenangriffe auf Energieinfrastruktur in den Gebieten Dnepropetrowsk und Sumy

Angriff auf Energieinfrastruktur in den Gebieten Dnepropetrowsk und Sumy

Das russische Militär soll einen Angriff auf die Energieinfrastruktur des Gebietes Dnepropetrowsk durchgeführt haben, behauptet Walentin Resnitschenko, der Leiter der Militärverwaltung des Gebietes. Auf Telegram schrieb er:

„Ein weiterer Angriff auf das Gebiet. Den dritten Tag in Folge sind lebenserhaltende Unternehmen betroffen. Am Morgen griffen die Russen die Energieinfrastruktur im Bezirk Kamensk an. Dort gibt es einen schweren Brand und Zerstörung.“

Nach Angaben von Resnitschenko bekämpfen ukrainische Rettungskräfte derzeit das Feuer. Danach werde versucht, die durch die Explosion beschädigten Anlagen wiederherzustellen.

Auch im Gebiet Sumy seien zwei Bezirke betroffen. Der Verwaltungschef des Gebietes Dmitri Schiwizki schrieb auf Telegram, dass die Gegend nach russischen Militärschlägen ohne Strom geblieben sei.

FSB vereitelt ukrainische Terroranschläge in Moskau

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat Sabotage- und Terrorakte vereitelt, die von ukrainischen Spezialdiensten im Gebiet Moskau mit schultergestützten Kurzstrecken-Boden-Luft-Raketen vom Typ Igla vorbereitet wurden. In einer Erklärung heißt es:

„Die Vorbereitung von Sabotage- und Terroranschlägen mit Hochpräzisionswaffen im Gebiet Moskau durch ukrainische Spezialdienste wurde vereitelt. Ein ukrainischer Staatsbürger, Jahrgang 1972, wurde festgenommen.“

Nach operativen Daten soll der Mann die Kurzstrecken-Boden-Luft-Raketen auf Anweisung des Sicherheitsdienstes der Ukraine in einem speziell dafür vorbereiteten Fahrzeug durch Estland nach Russland geschmuggelt haben, um terroristische Handlungen vorzubereiten.

Bei seiner Festnahme wurden zwei tragbare Igla-Raketen und „Kommunikationsmittel, die seine kriminellen Handlungen und Kontakte mit SBU-Beamten bestätigen“, beschlagnahmt.

Stoltenberg: NATO will sich auf Lieferung von Luftabwehrsystemen für die Ukraine konzentrieren

Waffenlieferungen an die Ukraine werden sich nun auf Luftverteidigungssysteme konzentrieren, verkündete NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg im Vorfeld des Treffens der Verteidigungsminister der Allianz in Brüssel. Er erklärte:

„Heute werden wir im Rahmen der von den USA geleiteten Kontaktgruppe zur Ukraine mit dem ukrainischen Verteidigungsminister Resnikow zusammentreffen und beim gemeinsamen Abendessen der NATO-Minister, bei dem wir die Unterstützung für die Ukraine erörtern werden, wird es vorrangig um mehr Luftabwehrsysteme gehen.“

Stoltenberg erklärte, dass die Ukraine angesichts der jüngsten „beispiellosen Eskalation mehr Luftabwehrsysteme verschiedener Typen“ benötige, um zivile Einrichtungen im ganzen Land zu schützen. Er fügte hinzu, dass alle Verbündeten des Blocks „entschlossen sind, die Ukraine so lange zu unterstützen, wie es nötig ist“.

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