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Brand auf Krim-Brücke: Verkehr vorübergehend gestoppt. Krim-Brücke nach Explosion teilweise zerstört

Am frühen Samstagmorgen ist es auf der Krim-Brücke zu einem Brand gekommen. Der Verkehr wurde vorübergehend gestoppt. Der Betreiber teilte mit, dass ein Tankwagen in Flammen stehe. Die genaue Ursache des Vorfalls war zunächst ungewiss.

Der Verkehr über die Krim-Brücke ist am Samstagmorgen vorübergehend gestoppt worden. Nach vorläufigen Angaben geriet dort ein Tankwagen in Brand. Der Vorfall ereignete sich gegen 6 Uhr Ortszeit (5 Uhr MESZ). Die genaue Brandursache war zunächst ungewiss. Der Berater des Krim-Chefs, Oleg Krjutschkow, teilte mit, dass die Brückenbogen unversehrt seien. Derzeit werde der Brand gelöscht.

Ersten Erkenntnissen zufolge gab es weder Tote noch Verletzte. In den sozialen Netzwerken wurden Videos gepostet, auf denen ein in Flammen stehender Eisenbahnzug zu sehen war. Ein Video zeige außerdem einen zerstörten Teil der Autobrücke.

Der Pressedienst der Föderalen Agentur für See- und Flussschifffahrt teilte der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit, dass der Vorfall die Schifffahrt in der Straße von Kertsch nicht beeinflusst habe. Die Schifffahrt sei nicht eingestellt worden.

Der Berater des Krim-Chefs, Oleg Krjutschkow, gab inzwischen auf Telegram bekannt, dass die Teilrepublik Krim über ausreichende Vorräte an Brennstoff und Nahrungsmitteln verfüge. Eine Fährverbindung sei startbereit.

Mit ihren 19 Kilometern ist die Krim-Brücke die längste in Russland. Die Autobrücke wurde im Mai 2018 in Betrieb genommen. Seit Dezember 2019 ist dort auch eine Eisenbahnstrecke in Betrieb.

Die ukrainischen Sender schreiben, dass es sich um Sabotage handelt, während die russische Seite ihrerseits pariert, dass einer der Tanks des Zuges, der Treibstoff und Schmiermittel enthielt, in Flammen steht.

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