• So. Nov 27th, 2022

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Zwei ukrainische MiG-29 und eine Bayraktar-Bodenkontrollstation vernichtet. USA: „Wir sind bereit, mit unseren Partnern weitere schwerwiegende Sanktionen gegen Russland zu verhängen

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums Russlands hat die russische Armee in den vergangenen 24 Stunden drei Munitions- und Artilleriedepots im Gebiet Charkow sowie in der Nähe der Eisenbahnstation Brusin in der Volksrepublik Donezk zerstört. Zudem sei eine ukrainische Bodenkontrollstation der türkischen Kampfdrohne „Bayraktar“ in der Nähe des Dorfes Losowatka, Gebiet Dnepropetrowsk vernichtet worden. Darüber hinaus sollen russischen Kampfflugzeuge im Gebiet Cherson zwei MiG-29 der ukrainischen Luftwaffe abgeschossen haben. Die russische Luftabwehr habe sieben Drohnen in den Gebieten Charkow und Cherson sowie in der Volksrepublik Donezk abgefangen, hieß es weiter. Außerdem seien 17 HIMARS-Geschosse in den Gebieten Charkow und Cherson und eine taktische ballistische Rakete vom Typ Totschka-U in der Nähe der Stadt Kupjansk, Gebiet Charkow zerstört worden.

USA: „Wir sind bereit, mit unseren Partnern weitere schwerwiegende Sanktionen gegen Russland zu verhängen“

Am Montag hat die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, neue Sanktionen gegen Russland angekündigt – als Reaktion auf „die Scheinreferenden und Scheinabstimmungen“, wie sie es nannte. Sie sagte:

„Was unsere Maßnahmen betrifft, so sind wir bereit, Russland zusammen mit unseren Verbündeten und Partnern als Reaktion auf diese Aktionen, die wir derzeit beobachten, zusätzliche SWIFT- und schwerwiegende wirtschaftliche Kosten aufzuerlegen, wenn sie mit der Annexion weitermachen.“

Gemeint sind die Volksabstimmungen in den beiden Donbass-Volksrepubliken sowie in den beiden Nachbarregionen Cherson und Saporoschje über einen Beitritt zu Russland. Die westliche Sanktionspolitik soll also fortgesetzt und weiter verschärft werden – ungeachtet der Konsequenzen, die diese Politik auch für die NATO-Staaten hat.

Die Beitrittsreferenden, die seit Freitag durchgeführt werden und heute, am 27. September enden sollen, finden tatsächlich unter großer freiwilliger Beteiligung der Bevölkerung dieser Regionen statt. Das bestätigten auch internationale Beobachter, die von den westlichen Medien allerdings geflissentlich ignoriert wurden.

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