• Di. Sep 27th, 2022

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Moskau: Ukrainische Behörden haben mit Ausverkauf des Landes begonnen und geben Polen den Vorrang

Verfügbare Informationen bestätigten, dass die amtierende ukrainische Führung damit begonnen hat, die Kontrolle über Sektoren der nationalen Wirtschaft schrittweise an das benachbarte Polen abzutreten. Diesen Schluss zieht der russische Auslandsnachrichtendienst. In einem Bericht auf der Webseite der Sicherheitsbehörde heißt es:

„Die Informationen, die dem Dienst vorliegen, deuten darauf hin, dass Warschau seine weitreichenden Pläne in Bezug auf die Ukraine schrittweise umsetzt. Es wird immer deutlicher, dass es nicht nur um die Möglichkeit der Einführung „polnischer Friedenstruppen“ in den westlichen Regionen dieses Landes geht, sondern auch darum, die Kontrolle über die vielversprechendsten Wirtschaftssektoren des Nachbarstaates zu erlangen.“

Weiter stellte der Nachrichtendienst fest, dass dies in erster Linie den Agrarsektor betreffe. So nutzten beispielsweise polnische Unternehmen die schwierige Lage der ukrainischen Agrarproduzenten aus, „auch was die Lagerung der Ernte betrifft“, indem sie deren Erzeugnisse zu niedrigen Preisen aufkaufen. In einigen Fällen macht dies den Konkurs der Unternehmen unausweichlich. Vermögenswerte und Grundstücke werden zu Schleuderpreisen aufgekauft.

Der Geheimdienst schlussfolgert, die Kiewer Behörden hätten im Wesentlichen bereits mit dem Ausverkauf des Landes begonnen.

Kreml antwortet auf Selenskijs Drohungen bezüglich möglicher Referenden in ukrainischen Gebieten

  • Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, rät dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij, an die ukrainischen Bürger in den von Russland kontrollierten Gebieten zu appellieren, da die Möglichkeit besteht, dass dort Volksabstimmungen über den Austritt aus der Ukraine abgehalten werden könnten. Peskow betonte laut RIA Nowosti:

    „Tatsache ist, dass es die Bewohner der Region sind, die diese Pläne haben. Wir sind es nicht, die das Referendum abhalten wollen. An dieser Stelle muss man verstehen, an wen sich Selenskij mit dieser Aussage wendet – an die Bürger der Ukraine oder an die Bürger Russlands. Wenn es um die Bürger und die Führung Russlands geht, sind wir in diesem Fall die falsche Adresse.“

    „Er sollte sich an seine Bürger wenden und sie fragen, warum es so viele unter ihnen gibt, die nicht in seinem Land leben wollen.“

    Zuvor erklärte Selenskij in einer auf Telegram veröffentlichten Videobotschaft, dass die Abhaltung von Referenden in den von den russischen Streitkräften kontrollierten südlichen Gebieten der Ukraine für Russland jede Möglichkeit von Verhandlungen mit der Ukraine und der freien Welt ausschließen würde.

  • 13:31 Uhr

    Chef des Gebietes Saporoschje unterzeichnet Anordnung zur Durchführung eines Referendums

    Das Oberhaupt des Gebietes Saporoschje Ewgeni Balizki hat eine Anordnung zur Durchführung eines Referendums über die Wiedervereinigung des Gebietes mit Russland unterzeichnet, berichtet RIA Nowosti.

    Balizki unterzeichnete das Dokument auf dem Forum der Bürgerbewegung „Wir sind mit Russland“, das in Melitopol stattfindet. An der Veranstaltung nahmen mehr als 700 Vertreter aus dem gesamten Gebiet teil. Während des Events verlas Wladimir Rogow, Mitglied des Hauptrates der Gebietsverwaltung, eine Nachricht der Forumsteilnehmer, in der es hieß:

    „Auf der Grundlage des Prinzips der freien Entscheidung und unter Berücksichtigung der Meinung jedes Einwohners unseres Gebietes erklären wir unsere Absicht, ein Referendum über die Frage des Beitritts des Gebietes Saporoschje zur Russischen Föderation als vollwertiges Subjekt abzuhalten. Wir sind ein Volk und wir werden zusammen sein.“

    Alle Delegierten im Saal hoben einstimmig die Hand zur Zustimmung.

    Quelle: R T

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