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US-Militärstützpunkt Ramstein feiert „Pride Month“: Das Militär verwendet öffentliche Gelder für die Sexualisierung von Kindern

Anfang Juni findet auf dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein eine ganz besondere Veranstaltung statt. Wer jetzt an das nächste Treffen sämtlicher westlicher Verteidigungsminister und Militärs bezüglich der Ukraine denkt, wird allerdings enttäuscht. Für Familien findet dort die Veranstaltung „Drag Queen Story Time“ statt.

Familien von US-Soldaten, die auf dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Deutschland stationiert sind, können ihre Kinder in der kommenden Woche zu einer sogenannten „Drag Queen Story Time“ mitnehmen. Die Veranstaltung sei Teil der Feierlichkeiten zum „Pride Month“, erklärte die Luftwaffenbibilothek Ramstein und Vogelweh am Dienstag auf ihrer Facebook-Seite.
„Wir feiern den Monat des Stolzes in der Bibliothek Ramstein mit einer Drag Queen Story Time“, hieß es in der Ankündigung. „Begleiten Sie uns mit der besonderen Gastleserin Stacey Teed! Ziehen Sie Ihre hellsten und buntesten Outfits an!“

Die Veranstaltung, die für den 2. Juni geplant ist und von der Vogelweh-Bibilothek auf der zu Ramstein gehörenden „Kapaun Air Station“ veranstaltet wird, unterscheidet sich allerdings stark von den dort sonst stattfindenden Vorlese-Stunden für die Kinder der auf dem Stützpunkt stationierten Soldaten. Bei den Eltern stößt die Veranstaltung indes auf Unverständnis. „Ich finde es völlig unangemessen, dass ausgerechnet das Militär öffentliche Gelder für die Sexualisierung von Kindern verwendet“, sagte eine Frau, deren Mann in Ramstein stationiert ist, am Dienstag der US-Zeitung „Post Millennial„. Sie sei „schockiert, dass die Bibliothek der US-Luftwaffenbasis Ramstein plant, eine offizielle Drag-Queen-Geschichtenstunde für Kinder abzuhalten“.

Ramstein, als größter US-Militärstützpunkt in Deutschland, ist den Menschen normalerweise eher als Dreh- und Angelkreuz der US-Armee für ihre Missionen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, statt als „bunter“ Stützpunkt bekannt. Daneben dient er als Hauptquartier des NATO Allied Air Command (AIRCOM), die NATO-Kommandobehörde zur Führung der NATO-Luftstreitkräfte. Auf eine Anfrage, in der die Post Millennial die Verantwortlichen um eine Stellungnahme bat, erhielt die US-Zeitung bisher allerdings noch keine Antwort.

Letztes Jahr veranstaltete der Luftwaffenstützpunkt Nellis in Nevada eine Drag-Performance, die der Stützpunkt auf Anfrage der konservativen US-Zeitung Breitbart News damit begründete, dass die Veranstaltung für die Teilnehmer „eine Gelegenheit“ sei, „mehr über die Geschichte und die Bedeutung der Drag-Performance-Kunst innerhalb der LGBT+-Gemeinschaft zu erfahren“.
„Es ist für die Moral, den Zusammenhalt und die Einsatzbereitschaft des Militärs von entscheidender Bedeutung, dass unsere Reihen das amerikanische Volk widerspiegeln und es einbeziehen“, erklärte ein Sprecher von Nellis damals gegenüber Breitbart. Allerdings richtete sich die Show in Nellis an Erwachsene – und nicht an Kinder.

Bei der am 2. Juni in Kaiserslautern stattfindenden Veranstaltung, handelt es sich allerdings nicht um die erste ihrer Art. Denn wie die Post Millennial berichtet, führte die Bibliothek in Ramstein im letzten Jahr eine ähnliche Veranstaltung durch, bei der eine Frau auftrat, die als Mann verkleidet war. Die derzeitige US-Regierung hat seit letztem Jahr Pride-Feiern von Diplomaten und dem Militär gefördert.

Die „Drag Queen Story Hour“ wurde 2015 von LGBT-Aktivisten in San Francisco und Kanada ins Leben gerufen, um die Lesungen in den Bibliotheken „inklusiver und positiver“ zu gestalten. Die Praxis wurde von Sozialkonservativen indes mehrfach als unangemessene Sexualisierung von Kindern kritisiert.

Quelle: RT

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