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Mehr als 2.000 Personen, darunter 50 Staatsoberhäupter nehmen heute am WEF-Treffen in Davos teil

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) beginnt am heutigen Sonntag in Davos, Schweiz.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie fand das jährliche WEF-Treffen seit Januar 2020 nur im online-Modus statt.

Mehr als 2.000 Personen, darunter 50 Staatsoberhäupter, werden nach Angaben der Organisatoren am diesjährigen Davoser Forum persönlich teilnehmen.

Der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer, die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen, der irakische Präsident Barham Saleh, der polnische Regierungschef Andrzej Duda, der serbische Präsident Aleksandar Vucic, der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz, der armenische Präsident Vahagn Khachatrian, der Chef des Internationalen Fußballverbands (FIFA) Gianni Infantino und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg werden persönlich beim Forum in Davos erscheinen.

Die Vertreter Russlands wurden nicht zum diesjährigen Forum eingeladen, da das WEF aufgrund der Ereignisse in der Ukraine die Zusammenarbeit mit den unter Sanktionen stehenden Ländern eingestellt und die Beziehungen zu russischen Organisationen eingefroren hat.

China hat keine offizielle Delegation nach Davos entsandt und wird nur durch Xie Zhenhua, Chinas Sonderbeauftragten für Klimafragen, vertreten.

Zur diesjährigen US-Delegation gehören der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten für den Klimawandel, John Kerry, die US-Handelsministerin Gina Raimondo sowie eine Reihe von Senatoren und Kongressabgeordneten.

Das WEF-Treffen im Mai steht unter dem Motto „Geschichte am Wendepunkt: Öffentliche Politik und Unternehmensstrategien“. In diesem Zusammenhang wird eines der zentralen Themen des Davoser Forums die Lage in der Ukraine sein, insbesondere die Probleme der Migration und der Ernährungssicherheit.

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenski wird per Videolink auf dem Forum sprechen, während der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba, der Gouverneur der ukrainischen Nationalbank Kyrylo Shevchenko, der Bürgermeister von Kiew Vitaliy Klitschko und eine Gruppe ukrainischer Abgeordneter persönlich nach Davos reisen werden.

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